Tierschutzverein Europa
Endlich daheim...


11. Oktober 2019
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Hallo liebe Frau Wieler und Hundefreunde,

am 24.08.2019 war es soweit. Nach einigen Wochen voller Aufregung und schlaflosen Nächten durften wir endlich unseren Kiko abholen. Er war sehr schlapp von dem langen Transport und ist sofort auf dem Schoß in unserem Auto wieder eingeschlafen. Nach 3h Fahrt in seine neue Heimat u mehreren Stopps, hat er immer draußen sein Geschäft verrichtet. Die erste Nacht haben wir unsere Matratze ins Wohnzimmer gelegt, um nah bei ihm zu sein und ihm Sicherheit zu geben. Wir dachten man müsse alle 2-3 h mit ihm raus, aber er wollte einfach nur schlafen und man musste ihn regelrecht raustragen. Komischerweise hat er draußen aber kein Geschäft gemacht, da er von den Gerüchen der Hunde aus der Nachbarschaft so abgelenkt war und noch kein Selbstbewusstsein hatte. Am Morgen gaben wir ihm Futter und da er die ganze Nacht nicht entleert hatte, hatte er uns aus Versehen in die Küche gemacht. Das war auch das einzige Mal bis jetzt! Wir fanden einen Gassi-Weg bei dem er sich wohl fühlt und sich immer super entleeren kann. Er zeigte ab sofort mit winseln und vor die Tür setzen an, wenn er raus muss. Man merkt einfach wie schnell er sich drinnen wohl fühlt, sobald man ihm näher kommt, unterwirft er sich und möchte überall gestreichelt werden. Die erste Woche hat er bei uns im Schlafzimmer geschlafen aber mittlerweile hat er sich für das Wohnzimmer entschieden und wir lassen die Tür zu uns ein Stück offen. Er hält locker 8-9h die Nacht aus ohne raus zu müssen, das ist wirklich ein Wunder. Sobald unser Wecker klingelt kommt er ans Bett und möchte gestreichelt werden, was besseres gibt es nicht. Wir hatten uns 3 Wochen Urlaub genommen und übten nach ca 1 Woche mit leichten Steigerungen und filmen das alleine bleiben und auch das macht er super. Er hat schnell begriffen, dass wir immer wieder kommen und er keine Angst haben brauch. Er hat noch nichts in unserer Wohnung kaputt gemacht, da wir ihm 1-2 ungefährliche Spielsachen zur Verfügung stellen. In der ersten Woche war er noch etwas scheu vor anderen Hunden aber mittlerweile flippt er förmlich aus und möchte zu jedem Hund und auch Katze hin und spielen. Außerdem merkt man, dass er Wasser liebt und er am liebsten in jeden Bach springen würde. Nach ca 3 Wochen gingen wir in die Welpenstunde und dort hat er so viel Spaß, wird selbstbewusst, gehörig und lernt jede Woche dazu. Wir trainieren die Übungen weiterhin in unserem Garten und er fing auch nach ca 3 -4 Wochen an Spielzeug für sich zu entdecken. Mittlerweile beherrscht er Sitz, Platz, zu mir, Männchen und Aus. Fahrradfahrer oder Jogger sind immer noch etwas merkwürdig/ängstlich für ihn aber wir arbeiten daran. Es ist Wahnsinn wie schnell diese Hunde lernen, sie kannten nur das draußen sein in einem eingezäunten Bereich. Keine Leine, keine Wohnung aber sie können so viel, sind hellwach, freudig und lernen jeden Tag! Wir sind über Facebook mit 3 Geschwistern von Kiko in Kontakt und tauschen uns über die Fortschritte aus. Es war die beste Entscheidung einen Hund aus dem Tierschutz bei uns aufzunehmen.


05. Oktober 2019
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Oscar (in Spanien noch Osso) ist angekommen!


Vor jetzt fünf Wochen hat es ihn aus dem sonnigen Süden an den nördlichen Rand der Lüneburger Heide nach Buchholz in der Nordheide verschlagen.

In der ersten Woche kam er kaum aus seinem Körbchen heraus, das er sofort nach der Ankunft in Beschlag genommen hatte. Mit Leckerlis war er anfangs gar nicht zu locken, inzwischen kann er sich riesig über getrocknete Kaninchenohren oder Anchovis mit Hühnerfleisch oder Pansenstücke freuen. (Wir haben noch nie einen Hund erlebt, der sich SO freuen kann!)Trockenfutter mag er gar nicht und da er normalerweise nicht trinkt, bekommt er fast alle Flüssigkeit über Nassfutter (plus etwas Wasser).

Nachdem er in den ersten beiden Tagen zweimal aufs Parkett gemacht hatte, konnten wir ab dem dritten Tag die Zeichen deuten und inzwischen sind „wir“ sauber, zumal er sich dann auch vor die Tür traute und nach und nach sein Revier festlegte. Inzwischen beschäftigt er uns jeden Tag so ungefähr zwei Stunden - bisher klaglos bis zu 12 km - in Wald und Wiese, wobei er uns, auch wenn wir ihn inzwischen zum Spielen mit den diversen Hunden aus der Umgebung von der Leine lassen können, immer im Auge behält und sich abrufen lässt (nicht immer und nicht immer sofort).

Das Erdgeschoss im Haus behauptet er inzwischen als sein Revier - die Treppe traut er sich nicht hoch - und gibt sofort (sehr dezent) Laut, wenn er Fremde (Hunde und Menschen) vor „seinem“ Fenster bemerkt. Ansonsten kann er heulen wie eine Bohrmaschine ohne Schlagwerk, die sich in Beton festfrisst. Das hat er aber nur am Anfang dreimal nachts gemacht, als ihm alles noch nicht geheuer war. Da half dann aber Trösten, oder besser „Kraulen“. Überhaupt ersetzt bei Oskar intensives Kraulen, vor allem auch in Seiten- oder Rückenlage und kräftige Massage der Schulter- und Schenkelmuskulatur die sonst verschmähten Leckerlis. Eigentlich warten wir nur noch darauf, dass er irgendwann anfängt, bei wohlig geschlossenen Augen zu schnurren.

Ansonsten vergöttert er Frauchen, die ihn füttert, und akzeptiert Herrchen, der sich bei jedem Wetter und auch sonst um ihn kümmert. (So ist dann auch abends sein Lieblingsplatz neben Frauchen auf dem Sofa. (O-Ton zur Zeit seines Vorgängers: „Der Hund kommt mir nicht mit aufs Sofa!“).

Was gibt‘s inzwischen noch?

• Oscar hat kaum Jachttrieb, das vergisst er aber aber bei Kaninchen und Feldmäusen, von denen es bei uns jede Menge gibt. Dann hat er JACHTTRIEB!
• Regen mag er tatsächlich nicht. Der ist hier aber auch nicht selten.
• „Sitz“ kann er inzwischen auch und „bei mir / hier“ geht immer besser – nur nicht bei Kaninchen.
• Ende Oktober wird bei ihm Zahnstein entfernt und ein vereiterter Zahn gezogen. Dabei muss auch ein Tumor oberhalb der rechten Hüfte untersucht werden – hoffentlich „nur“ ein Lipom (nach einer ersten Vermutung).

• Dieser Hund ist ein Geschenk!!!


30. September 2019
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Ich heiße Lou und lebe seit 4 Wochen in meiner neuen Familie. Natürlich habe ich die Herzen von Frauchen und Herrchen , der ganzen Familie (bes. der Enkelkinder) und der gesamten Nachbarschaft im Sturm erobert. Nur die beiden Katzen, die auch in dem Haus leben, wollen nichts von mir wissen. Dabei fordere ich sie immer so nett zum Spielen auf. Die müssen sich nicht wundern, wenn ich so langsam das Interesse an ihnen verliere. Mit den Hunden in der Nachbarschaft und denen, die mir beim Spazierengehen begegnen, komme ich sehr gut zurecht. Kleine Kläffer ignoriere ich einfach.

Ich fühle mich sehr wohl, selbst die Hundeschule macht mir Spaß. Dort lerne ich sehr schnell und bekomme für richtiges Verhalten meine Leckerchen. Und Frauchen und Herrchen sind deshalb immer ganz aus dem Häuschen.
Eine Sache letzte Woche fand ich aber total blöde.

Ich musste zum Hundefriseur, angeblich weil mein Fell an einigen Stellen total verfilzt war. Jetzt werde ich auch noch jeden Tag gebürstet, damit das nicht mehr vorkommt. Ein Gutes hatte der Besuch aber – ich kann jetzt ungehindert sehen, und alle anderen können nun auch meine schönen Augen bewundern.

Ach ja, da war noch etwas. Herrchen hat in der  zweiten Wochen die beiden kleinen Teiche hier im Garten mit Erde verfüllt.  Dabei war es so toll, nach dem Ballspielen darin zu baden. Den Geruch von meinem Fell fand ich auch nicht so schlimm wie die beiden. Die stellen sich auch manchmal etwas an…

Liebe Grüße
Eure Lou


27. September 2019
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Hallo ich bin Maura,

ich wollte Euch nur kurz erzählen, das ich jetzt endlich ein tolles neues Zuhause gefunden habe.
Nicht das es mir bei meiner Pflegemama nicht gefallen hätte und ich bin ihr auch dankbar für die
Zeit bei ihr. Danke liebe Ute !!

Mein neues Herrchen hat mich auf der Homepage entdeckt und sich dort schon,glaube ich, in mich
verliebt. Also ist er mit meinem neuen Frauchen in den Schwarzwald gekommen um mich kennen-
zulernen. Tja was soll ich sagen, sie haben mich mit offenen Herzen empfangen und adoptiert.

Bin jetzt erst ganze zwei Tage bei Ihnen und es ist so schön, habe drei schöne Körbchen aber liebe
es auf der Couch bei meinen neuen Menschen zu sein. Neue Hundefreunde habe ich schon kennen-
gelernt und lauter tolle Menschen die Tiere lieben.

Also ich kann nur sagen, mir geht es super und freue mich auf ein tolles neues Leben.

Wuff Wuff eure Maura


23. September 2019
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Liebe Tierschützer, liebe Regina, liebe Julieta,

viele Zufälle, die es nicht gibt, führten dazu, dass ich vor ein paar Wochen, ein Minivorschaubild von Ron bei Regina auf der Facebookseite sah.

Ein Klick auf das Foto und ich las die Geschichte von Ron. Mir stiegen sofort die Tränen in die Augen, weil ich nicht glauben konnte, dass niemand

diesen wunderschönen und offensichtlich sanftmütigen Riesen adoptieren wollte und er nun schon 1 Jahr im Tierheim auf sein Sofa warten

musste. Apropos Sofa. Unverkennbar steckt in Ron ein Kangal und natürlich war uns bewusst, dass ein „normaler“ Vertreter seiner Rasse

in Deutschland evtl. nicht glücklich sein würde, aber wir haben uns darauf verlassen, was uns über ihn und seine Vergangenheit erzählt wurde,

zumal die zahlreichen Videos und Fotos uns bestärkten, dass er eigentlich perfekt für unser kleines Rudel wäre, das bis dato aus zwei Rumäninnen

und uns bestand. Der Schockverliebtheit folgten Telefonate mit unserer Vermittlerin und wir bekamen die Zusage, dass er ein paar Wochen später nach

Freiburg reisen darf. „So“ lange konnten und wollten wir nicht warten, darum hat sich der beste aller Männer auf die 1700km entfernte Reise

gemacht und ihn am 4.8. gut und sicher in sein neues Zuhause geholt. Ron, der jetzt Don heißt, ist ein wundervoller, sensibler und fröhlicher Hund, auf den die

Beschreibung des TSVE voll zutrifft. Er ist freundlich gegenüber fremden Menschen und Tieren, jedenfalls so lange er merkt, dass ich es auch bin.

Bereits nach so kurzer Zeit, hat er verstanden, wer bei uns zur Familie gehört und wer nicht und passt – wie es seiner Veranlagung entspricht – auf sein

Rudel auf. Seine Lieblingsplätze im Haus sind übrigens das Bett und das Sofa ;-) Er liebt es zu kuscheln und mit unseren Hündinnen im Garten zu toben. Er hat immer

die freie Wahl, wo er sich aufhalten möchte und seine Wahl ist immer da, wo wir gerade sind. Da wir einen großen Freundes- und Bekanntenkreis mit unterschiedlichen

Hunden und somit viel Besuch haben, war uns ganz wichtig, dass er sich damit arrangiert. Er hat sich nicht nur arrangiert, er freut sich inzwischen genauso über jeden

Zwei- und Vierbeiner, der zu uns kommt, wie wir.

Wir sind unendlich dankbar für dieses „Geschenk“ und freuen uns nun auf viele glückliche Jahre mit unserem Don Papa.

DANKE Regina, Danke Julieta, Danke dem TSVE


27. August 2019
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Guten Abend Frau Hübner,

wir senden Ihnen in der Anlage die erste Seite aus "Ossos Tagebuch" und bedanken uns noch einmal für die hervorragende Betreuung von Anfang an.

Es war alles ein ganz tolles Erlebnis für uns - die intensive Vorbereitungszeit, Ihre Bereitschaft, jede Frage ganz schnell zu bearbeiten, die Vorfreude, der Schwarzwald nach 12 Stunden Autofahrt, die Wanderung zur Hochburg, das Treffen in der "Sonne", die Ankunft und Verteilung der Hunde, die netten Helfer, Pablo (!) und nur 10 Stunden Autofahrt nach Hause mit einem jetzt endlich realen Osso, dessen Blick im Laufe der Fahrt von Angst auf Interesse gewechselt hat und und und ...

Osso hatte gestern Abend noch seine erste Minirunde, heute morgen dann Minni und zweimal Standard. Dabei hatte er dann auch die erste Gelegenheit, einige Hunde aus der Gegen kennen zu lernen - ganz entspannt und völlig problemlos!

Er läuft hervorragen an der Leine und macht auf uns (und einen Spanier, der mit Bodegueros aufgewachsen ist - und Osso sofort als solchen erkannt hat) insgesamt den Eindruck, als hätte er schon einmal eine "richtige" Erziehung genossen.

Also nochmal ganz herzlichen Dank

Sabine und Gerhard K.-M.


30. April 2019
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Gepetto (ehemals Lorenzo)

Auf der Suche nach einem ruhigeren Zweithund (unsere einjährige Hütehündin hat Power für zwei), wurden wir im Tierheim Emmendingen fündig. Der Glücksgriff war ein Galgo-Mix, der bislang mit seinen 15 Monaten nur Auffangstation und Tierheim kannte. Bei den ersten Gassi-Runden lief er fast nur rückwärts, da er so unsicher war und nur in die Sicherheit seines Tierheims zurückwollte.
Aber ein Blick in seine zarten Augen und die Interaktion mit unserer „Wuchtbrumme“ und schon wussten wir: Das passt und wir behielten Recht.
Gepetto ist zwar erst seit 3 Monaten bei uns, hat sich aber in der kurzen Zeit sehr schön entwickelt. Seine anfängliche Unsicherheit weicht täglich und unsere Hoffnung, dass unsere Hündin etwas von seiner Ruhe übernimmt, er dafür ein wenig von Ihrer Quirligkeit bekommt, scheint sich zu bestätigen. Die fast schon sagenumwobene Sozialkompetenz von Mittelmeerhunden trifft auch hier, denn die Geduld und Gutmütigkeit von Gepetto mit unserer wilden Hummel ist schon sehr beeindruckend!
Da Gepetto nicht unser erster Hund aus dem Tierschutz ist, waren wir uns darüber im Klaren, dass wir hier eine „Wundertüte“ bekommen. Dass ein Hund, der noch nie in einer „Stube“ war auch nicht stubenrein sein kann, sollte jedem klar sein, auch wenn der Hund schon über ein Jahr alt ist.
Inzwischen hält die Wundertüte auch dicht und zaubert uns jeden Tag ein Lächeln auf unser Gesicht! Für uns hat sich wieder einmal bewiesen, dass auch in einem anfänglich zurückhaltenden, etwas unsicheren Hund ein toller und anhänglicher Begleiter stecken kann.
An der Stelle auch herzlichen Dank an den Tierschutzverein Europa, der mit viel Empathie, Engagement und Verantwortung den Weg in ein schönes Hundeleben ebnet.


13. März 2019
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Yovo (ehemals Bastian)

Wir haben Yovo am 15. Dezember 2018 in Emmedingen angeholt. Ein kleiner vor Kälte und Angst zitternder Hund wurde uns vom Tiertransporter aus Spanien auf den Arm gesetzt. Die fast 10-stündige Fahrt nach Bremen hat er in Decken eingehüllt geschlafen. Ganz am Ende der Fahrt hat er das erste Futter angenommen. Zuhause angekommen hat er seine Hundebox mit den Decken aus dem Auto, die schon nach ihm rochen, direkt als sein Bett und Rückzugsort angenommen. Anfangs traute er sich nicht in die Küche, wenn wir drin waren, in der Wohnung ist er aber sehr schnell aufgetaut. Draußen hatte er die ersten drei Wochen sehr viel Angst – vor Autos, Menschen, Fahrrädern, Kinderwagen etc. und wir haben ihn immer zur nächsten Wiese getragen, damit er sein Geschäft erledigen kann. Mittlerweile läuft er freudig und entspannt an der Leine und wir alle haben Freude bei den Spaziergängen. An sehr vollen Orten – in der Innenstadt oder am Hauptbahnhof ist er noch sehr ängstlich, aber er taut mehr und mehr auf. Vor anderen Hunden hat er immer noch viel Respekt, aber mittlerweile ist da auch viel Freude und Neugier. Mit dem Hund, der unter uns lebt, hat sich schon eine schöne Freundschaft entwickelt – sobald die beiden sich draußen oder im Treppenhaus begegnen, bricht auf beiden Seiten große Euphorie aus! Seit der ersten Woche ist er in der Hundeschule und hat Sitz, Platz, Bleib u.s.w. gelernt. Ein schlaues und sehr liebenswertes kleines Kerlchen. Yovo wird gerne am Bauch gekrault und liebt sein Fuchs-Kuscheltier, er jagt gerne Bällen hinterher und mag schnuppernd nach versteckten Leckerlies suchen.
Yovo lässt sich bisher nur von uns gerne anfassen und streicheln, bei anderen ist er noch sehr scheu und zuckt vor den Händen zurück, aber auch das wird besser.
Yovo entzückt in der Regel sein gesamtes Umfeld, bishin zur Autofahrerin, die uns auf dem Gehweg sieht, die Scheibe runterkurbelt und rüberruft, WIE SÜSS DIESER HUND IST!! :-)

Ab April beginnt ein neues spannendes Kapitel für den Kleinen, er wird mit zur Arbeit kommen. Und wir freuen uns schon auf den Sommer und hoffen, dass Yovo mit uns im See baden mag.


13. März 2019
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Hallo Frau Wieler,
 
im August letzten Jahres haben wir die Hündin Almendra bekommen. Wir
sind total glücklich mit ihr und können uns keinen besseren Hund
wünschen. Sie hat sich super gut eingelebt und wir alle lieben sie.
Zwischenzeitlich haben wir sie in Ellie (sollte eigentlich eine
Abkürzung von Almendra also Ally sein) umbenannt.
 
Wir unternehmen jeden Tag mindestens zwei schöne Spaziergänge mit ihr
und sie hört immer besser. Ihr Jagdtrieb ist ungebrochen so dass sie am
liebsten jedem Eichhörnchen und jeder Katze hinterhersprinten würde. Mit
den bei uns lebenden Kaninchen klappt es super gut. Ellie liegt vor dem
Stall und beobachtet sie. Die beiden Kaninchen haben sich auch
zwischenzeitlich an sie gewöhnt, so dass keine Panik mehr ausbricht
sobald sie in die Nähe des Stalles kommt.
 
Im Anhang finden Sie ein paar Bilder und wünschen Ihnen und dem Verein
alles Gute und ein erfolgreiches neues Jahr.
 
Zum Schluss möchte ich mich auch im Namen meines Mannes und meines
Sohnes bedanken, dass die Vermittlung so toll funktioniert hat und wir
sind super glücklich, dass wir Ellie bei uns aufgenommen haben. Sie ist
einfach nur ein Schatz und ein Teil der Familie geworden. Wir würden sie
niemals wieder hergeben und sind sehr dankbar, dass sie sich so wohl
fühlt (wird auch ganz doll verwöhnt - ich denke, sie hat es auch verdient).
 
Alles Gute wünschen Ihnen, Ihrer Familie, dem Tierschutzverein und alles
Helferinnen und Helfern
 
Familie Jörg und Claudia Abel aus dem schönen Saarland.


06. März 2019
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Liebe Tierschützer, liebe Familie Mellert,

Hier meldet sich die kleine Mia.
Jetzt bin ich 15 Monate alt und sehr glücklich. Ich hörte, wie Frau Mellert zu meinem neuen Frauchen sagte: „Sie werden ihre Freude an ihr haben.“ Oh ja, meine Leute haben viel Spaß mit mir und ich auch mit meinem neuen Rudel.
Meine neue Familie konnte mich am 4. August 2018 in Emmendingen freudestrahlend in Empfang nehmen.
Meine neue Familie ist mein Frauchen, mein Herrchen und die schon 8 Jahre alte Podenco-Hündin Blanca.
Ich hatte eine anstrengende Reise von Spanien hinter mir. Mit ca. 2 Stunden Verspätung (Stau auf der Autobahn) kam ich mit vielen anderen Hundefreunden in Emmendingen an. Dort wartete meine neue Familie bei 30 Grad Hitze tapfer auf mich.
Nun musste ich noch eine längere Heimfahrt in die Nähe von Augsburg überstehen. Aber das war nicht schlimm. Wir hielten oft an und ich bekam zu Essen und vor allem zu Trinken so viel ich wollte.
Und dann war es soweit. Ich kam in mein neues Zuhause. Eine Wohnung, wie für mich geschaffen mit einem direkten Zugang zum großen Garten.
Dort tolle ich nun jeden Tag freudestrahlend umher und erkunde jeden Winkel. Ich habe meinem Herrchen jeden Tag beim Umgraben geholfen.
Darüber war er aber nicht so begeistert. Auch habe ich den Vorhang an der Terrassentüre in der Mitte geteilt, damit ich besser in den Garten schauen kann. Aber das war anscheinend auch nicht so im Sinne meiner neuen Familie.
Anfänglich konnte die ruhige Blanca mit mir offensichtlich nicht so viel anfangen. Aber zwischenzeitlich sind wir ein Herz und eine Seele und sausen nun miteinander durch den Garten. Das macht Spaß. Auch unternehmen wir zusammen mit Frauchen oder Herrchen viele Wanderungen.
Den ersten Schnee in meinem Leben habe ich in diesem Winter mit Begeisterung kennengelernt. Ich kann gar nicht genug davon haben. Zum Glück gibt es einen Kaminofen, vor dem Blanca und ich uns immer nach einem längeren Winterspaziergang aufwärmen können. Das tut gut.
Zwischenzeitlich besucht auch mein Frauchen und ich eine Hundeschule. Ich habe schon etliches gelernt und es ist jedesmal toll, wenn ich was gelernt habe, gibt es ein Leckerli.
Tja und so freue ich mich auf noch so viele Dinge, die ich kennenlernen werde und lernen darf.
Dass es mir so gut geht habe ich der lieben Pflegefamilie in Baeza, den netten Transportfahrern aus Spanien, der Fam. Mellert vom TSV Europa und natürlich auch meiner neuen Familie zu verdanken.
Vielen vielen Dank für Alles.
Ich hoffe, dass noch viele meiner Hundefreunde bald so ein schönes Zuhause finden wie ich.

Anbei ein paar Bildchen von mir in meinem neuen Zuhause.

Eure Mia



Ute Hübner (Sprachen: Deutsch, Englisch)
Handy: 0173-4679026
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