Everest

Ort

Spanien

Notfall

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Notfall Titelbild von Everest
Name:Everest
Rasse:Pointer
Geschlecht:Weibchen
Geburtsdatum:10.2018 (2 Jahre alt)
Ungefähre Größe:55 cm
Kastriert:noch nicht
Katzentest:nein
Erkrankungen:keine bekannt
Mittelmeertest:am 16/04/2021 alles negativ getestet
Aufenthaltsort:Perrunas en Calma, Zaragoza

Update 28.8.2021

Everest macht sichtbar Fortschritte. Wenn die Helferinnen zu ihr in den Zwinger kommen, werden sie mit einem vorsichtigen Schwanzwedeln begrüßt. Für Everest ein riesiger Schritt, sie fasst Vertrauen. Sie hat inzwischen auch Freude am Spazierengehen. Sie bleibt stehen, um am Wegesrand zu schnuppern. Und wenn sie von den Helferinnen angesprochen wird, antwortet sie mit einem vorsichtigen Schwanzwedeln. Jetzt ist sie bereit, mit den anderen Hunden gemeinsam Spaziergänge zu unternehmen. Ein weiterer Schritt, um die schönen Seiten des Hundelebens kennenzulernen.

Update vom 04. Juli 2021

Everest ist nicht nur schüchtern, sondern ein wirklich verängstigtes Wesen. Wir wissen nicht, was sie erlebt oder wo sie gelebt hat und was sie so ängstlich hat werden lassen. Hunde, Menschen … sie fürchtet sich vor allem und jedem. Nur liebe (Hunde-)Mädchen wie Lis oder Dulce geben ihr Halt und Sicherheit. Hier in der Hundepension ist nur am Sonntag Zeit, sich mit ihr zu beschäftigen. Das wird nicht ausreichen, um diese arme Seele zu heilen. Trotzdem geben die Freiwilligen hier ihr Bestes und es gibt schon auch trotz der schlechten Bedingungen erste Fortschritte: Everest fängt an, sich nach draußen für kleine Spazierrunden zu trauen.  Manchmal überwiegt dabei noch die Angst, aber es geht zunehmend entspannter und gelegentlich traut sie sich sogar, beim Laufen hier und dort ein wenig zu schnuppern. Was könnte sie alles lernen, wenn sich jeden Tag jemand mit ihr beschäftigen könnte? Wir suchen deshalb dringend eine erfahrene Pflegestelle in einer ländlichen Umgebung, die sie auf das Leben in ihrem neuen zu Hause vorbereiten kann. Everest hat heute das Türchen zum ersten Mal geöffnet, das zeigt der Bericht ihrer Pflegerin:

“Heute habe ich das beste aller Geschenke erhalten. Ein Geschenk, das nur diejenigen verstehen werden, die sich dem Tierschutz verschrieben haben. Die Wochen sind verstrichen und ich habe es bis heute nicht geschafft, Everest zu erreichen. Der Terror, der von ihr Besitz ergriffen hat, die Angst vor allem und jedem, Menschen und Tieren, hindert sie daran, ein Hund zu sein. Immer mit eingeklemmtem Schwanz, unfähig, ihre Nase zum Schnüffeln zu benutzen. Immer will sie weglaufen.
Heute, wie jede Woche, gingen wir spazieren, es war sehr heiß und die einzige Erleichterung war die Brise. Wir konnten den Thymian und die kleinen Pinien auf dem trockenen Land riechen, dem der Regen fehlt. Nach dem Spaziergang möchte sie wie immer weglaufen, während ich ihr sage, wie gut sie riecht und wie schön sie ist und die schöne Zukunft, die sie erwartet, und ihr sage, dass nie wieder etwas Schlimmes passieren wird, dass ich ein guter Mensch bin und ihr nie etwas antun würde. Ich versuche, leise mit ihr zu reden und ihr etwas vorzusingen und gehe dahin, wo sie will, damit sie sich nicht gezwungen fühlt.
An einem Punkt während des Spaziergangs geschah das Wunder, sie schnüffelte im Schatten einer kleinen Kiefer und ihr Schwanz begann sich zu bewegen, zum ersten Mal sah sie mir in die Augen und legte sich hin, ohne mich anzusehen, entspannt, ich glaube, sie verstand, was ich sagte und wir sprachen schweigend miteinander. Meine Augen wurden feucht, weil ich es endlich geschafft habe, sie zu erreichen und sie dazu zu bringen, aus diesem dunklen Ort herauszukommen, wo ihre Seele ist.
Everest hat mir heute ein großes Geschenk gemacht, ich weiß, dass von nun an alles einfacher sein wird. Dies ist der Anfang des Weges zu ihrer Genesung.
Sie scheinen genau zu merken, wie sie dir das geben können, was du am meisten brauchst. In den schweren Momenten, die wir alle durchmachen, die im Tierheim arbeiten, erinnert dich ein Blick, ein Schwanzwedeln daran, warum man hier ist. Everest ist eine tolle Hündin, sie hat sich noch nie gegen jemanden gewendet, auch wenn sie Momente echter Panik hat. Jetzt weiß ich, dass sie es schaffen wird, dass sie es schaffen wird, das Leben zu genießen. Das sind wir ihr alle als Verein schuldig, denn es ist schrecklich, wenn man sich vorstellt, was dieses wunderschöne Tier durchgemacht hat, um in den Zustand zu kommen, in dem wir sie vorfinden.
Meine Everest beginnt ihr neues Leben, ich möchte einfach meinen Teil dazu beitragen, dass sie endlich glücklich wird.”

Beschreibung

Diese schöne Pointer-Dame mit den ängstlichen Augen ist eine liebenswerte und gutmütige Hündin, die sich stets unterordnet.  Wir sind uns sicher, wenn sie ihre Angst erst überwunden hat, wird sie aufblühen und all ihre guten Eigenschaften, die jetzt schon zu erahnen sind, sich richtig entfalten.

Als Everest bei den Tierschützerinnen des Vereins Perrunas en Calma ankam, war sie ganz verängstigt.  Sie war nur Haut und Knochen, man konnte  jeden einzelnen Schwanzwirbel zählen. Sie konnte kaum aufstehen, so schwach war sie. Sie war übersät mit Wunden, ihr körperlicher Zustand sprach Bände über ihr bisheriges Leben. Ein Leben, von dem wir nichts wissen, aber es ist nicht schwierig zu erraten: Ein schlechtes Leben, wahrscheinlich in den Händen von jemandem, der nie darüber nachdachte, was Everest fühlte. Sie wurde am Straßenrand aufgegriffen, sie war so schwach, dass sie trotz ihrer unendlich großen Angst, keinen Fluchtversuch unternahm. Sie muss lange umhergeirrt sein, ganz allein, auf der Flucht vor allem und jedem. Vor Angst näherte sie sich niemandem, nicht einmal denen, die ihr helfen wollten.

In den ersten Tagen in der “Hundepension” – wo die Hunde des Tierschutzvereins ihr vorübergehendes zu Hause finden – hat sie nicht einmal aus dem Rückzug ihres Zwingers herausgetraut. Sie lag einfach in ihrem Körbchen, vor Angst erstarrt, zusammengekauert, als würde sie jeden Moment Schläge erwarten.

Nach und nach haben gutes Futter und Ruhe dafür gesorgt, dass sich ihr Körper erholt. Jetzt ist Everest bereit, dass sich auch ihre Seele erholen kann. Zum Glück ist sie gesund, sodass einer vollständigen Erholung nichts im Wege steht. Noch sind ihre Augen traurig und sie ist immer noch ängstlich, zu ängstlich. Aber die Tierschützerinnen verbringen soviel Zeit mit ihr wie sie können, sprechen ruhig mit ihr und mit Hilfe von ihren Lieblingsleckerli fasst sie nach und nach Vertrauen. Sie zittert nicht mehr, wenn sie angefasst wird und fängt sogar an, mit ihrer Schnauze weitere Streicheleinheiten einzufordern.

Obwohl Everest Leine und Geschirre bisher nicht kannte, haben es die Helferinnen schon geschafft, mit ihr Gassi zu gehen und Everest macht das schon richtig toll. So wie alles bei Everest Schritt für Schritt gehen muss, muss auch sie auch nach und nach lernen, dass jetzt alles gut wird, dass ihr nichts Schlimmes mehr passieren wird.

Everest hat sich auf den Weg in ihr neues Leben gemacht, ein Leben, das ihr, obwohl sie es noch nicht weiß, nur Gutes bringen wird. Sie braucht Zeit und Liebe, um das zu begreifen. Aber durch ihr liebes und sanftes Wesen fällt es einem wirklich nicht schwer, ihr alle Zeit der Welt zu geben. Ein durch und durch guter Hund, der so viel gelitten hat wie Everest, hat all die Zeit und Geduld verdient, die wir ihr nur schenken können.

Wenn Sie mehr über Everest erfahren wollen, sprechen Sie Ihre Vermittlerin Laura Meder an. Sie beantwortet Ihnen auch alle Fragen zum Vermittlungsablauf.

Wenn Sie Everest nicht adoptieren können, ihm aber trotzdem gerne helfen möchten, können Sie auch sein Pate/seine Patin werden. Hier geht es zu unserem Patenschaftsformular: https://tierschutzverein-europa.de/helfen/patenschaft/

Videos

August 2021

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Kontakt

Laura Meder (Sprachen: Deutsch, Englisch) Mobile: 0157 38769327 e-Mail: meder@tsv-europa.de Betreute Tiere

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