Petition gegen das EU-Gesetz zum Verbot von Antibiotika für unsere Tiere – jetzt unterschreiben!

Gerade wird die Ausgestaltung der neuen EU-Tierarzneimittelverordnung, die im Januar in Kraft tritt, verhandelt. Beim derzeitigen Stand kann es euch passieren, dass eurem Tier im Notfall nicht mehr geholfen werden kann, wenn es beispielsweise unter einer akuten Gebärmutterentzündung, Rippenfellentzündung, einer schweren Hauterkrankung oder unter Anaplasmose leidet. Nach aktuellem Stand ist dann für euren Hund, eure Katze oder euer Pferd kein Antibiotikum mehr zugänglich. Krankheiten, die furchtbar schmerzhaft sind und zum Tod führen können, sind nicht mehr behandelbar. Wir finden, das ist ein tierschutzrelevantes Thema und bitten euch deshalb, unterschreibt die Petition gegen das EU-Gesetz zum Verbot von Antibiotika für Tiere.

Im Januar 2022 tritt die vor zwei Jahren verabschiedete EU-Tierarzneimittelverordnung in Kraft. Mitte September wird noch über die dazugehörige Liste entschieden, bei der es darum geht, welche Antibiotika nicht mehr für Tiere eingesetzt werden dürfen. Bleibt es beim aktuellen Vorschlag, dann fällt die bestehende – schon sehr reduzierte Liste – fast komplett weg. Von dem Verbot sind Tiere in der Landwirtschaft, unsere Haustiere und auch Zootiere betroffen. Welche Bakterien und damit Erkrankungen dann nicht mehr behandelbar sind, könnt ihr in diesem Artikel der Vereinigung der europäischen Tierärzte lesen. Aber auch für uns Menschen ist das Antibiotikaverbot eine Gefahr. Denn Erkrankungen, die auf den Menschen übertragbar sind, wie Leptospirose, Salmonellen- und Darmerkrankungen und vieles mehr können dann ebenfalls bei Tieren nicht mehr antibiotisch behandelt werden und damit werden sie zur Ansteckungsgefahr für den Menschen. Die dann wiederum häufiger mit Antibiotika behandelt werden müssen.

Warum sollen Antibiotika nur noch der Humanmedizin zur Verfügung stehen?

Ziel ist, Antibiotikaresistenzen zu verhindern. Leider wird dieses Ziel mit einem Verbot von Antibiotika in der Tiermedizin gar nicht erreicht. Das Thema ist äußerst komplex. Resistenzen werden durch falschen, zu häufigen und prophylaktischen Gebrauch von Antibiotika hervorgerufen. Alls das ist und muss natürlich gesetzlich geregelt sein. Außerdem muss das Thema von vielen Seiten betrachtet werden. Denn Antibiotika gibt es auch in der Umwelt und in der Nahrung. Dadurch sind wir um ein Vielfaches stärker in Kontakt mit unerwünschten Antibiotika. Gesundheitsxperten aus der Human- und Tiermedizin kommen deshalb zu demselben Schluss, Resistenzen müssen anders bekämpft werden als durch ein Antibiotikaverbot im Veterinärbereich.

Warum fragt man nicht Experten, wie die Nutzung von Antibiotika geregelt werden muss?

Genau das hat man getan. Damit eine wissenschaftlich fundierte Entscheidung getroffen werden kann, welche Medikamente in welchem Bereich zum Einsatz kommen dürfen und unter welchen Bedingungen, wurden Fachleute befragt. Diese sollten das EU- Parlament beraten. Europäische Arzneimittelbehörde (EMA), Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFS), Europäisches Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben einen Vorschlag erarbeitet. Und der wurde nun von der EU-Kommission abgelehnt. Stattdessen soll nun ein umfangreiches Verbot von Antibiotika in der Tiermedizin im neuen Gesetz festgeschrieben werden, dass keinerlei wissenschaftliche Basis hat. Bitte setzt euch dafür ein, dass dies nicht passiert. Die Vorstellung, dass Tiere leiden und unbehandelt bleiben, denen geholfen werden könnte, ist unerträglich. Bitte unterschreibt die Online-Petition, um das zu verhindern!

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