Aufruf: 34 Hunde brauchen dringend Ihre Hilfe

34 Hunde brauchen Ihre Hilfe

'Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht', das haben wir nun leider gerade in jüngster Zeit in Spanien mehrfach sehen müssen.
In diesem Falle hat ein älterer Herr den einen oder anderen Hund bei sich zu Hause aufgenommen, vielleicht aus Mitleid, vielleicht zur eigenen Gesellschaft, vielleicht auch komplett ohne darüber nachzudenken. Und dann wurde es zum Selbstläufer, andere Hundebesitzer lieferten ihre ungewollten Hunde auch dort ab, herrenlose Hunde schlossen sich dem Rudel an und die Hündinnen wurden trächtig und brachten Welpen zur Welt. Leider sah der Besitzer es als völlig überflüssig an mit den Hunden zum Tierarzt zu gehen. Die Hunde liefen unkontrolliert auf der Straße herum und mehr als einer wurde überfahren. Natürlich wurde auch keiner der Hunde je geimpft oder auch nur entwurmt, die neu geborenen Welpen hatten keine Chance in diesem 'Loch' aus Bakterien, Parasiten und Unterernährung, 14 Welpen starben innerhalb kurzer Zeit. Zwei Hunde verletzten sich an den Augen so dass ein Auge blind blieb - noch immer kein Grund für den Mann Hilfe zu suchen.

Es war am Ende die Stadtverwaltung die einschritt, in einer Art und Weise wie wir es in Spanien viel zu selten sehen und wofür wir dem Bürgermeister an dieser Stelle ganz ausdrücklich danken möchten: er suchte nach einer Option den Hunden ein besseres Leben zu ermöglichen.
Da das Grundstück von 'Almunia' in der Nähe ist, wo ein Ehepaar eine Art private Auffangstation betreibt, kontaktierte der Bürgermeister dieses Ehepaar. Ein Blick auf die Unmenge kleiner Hunde und den absolut desolaten Gesundheitszustand machte jedoch sofort klar, dass diese Hunde unmöglich alle auf das Grundstück von Almunia umziehen können. Zum einen ist es dort eh zu voll und die Besitzer können die Hunde 'gerade so' versorgen, zum anderen sind dort viele große Hunde und es käme durch den Stress zu Beißereien.

Der Bürgermeister half auch dabei, denn in den Wintermonaten ist die 'Plaza de Torros' leer, die Kneipen sind geschlossen und bis Mai sind auch keine Veranstaltungen auf dem Dorfplatz geplant. Kurzerhand wurde eine Kneipe umfunktioniert, die Stadt half die Hunde einzusammeln und an diese auf die schnelle eingerichtete Notunterkunft zu bringen. Es handelt sich um 23 erwachsene Hunde, davon zwei Mamis mit nochmals 11 Welpen. Noch am gleichen Tag wurden die Tierärzte bestellt, die Hunde gechipt, das erste mal entwurmt, Blutanalysen gezogen und die Behandlung der Hunde begonnen.

Zweimal täglich fahren freiwillige Helfer zu den Hunden, säubern, füttern und verabreichen Medikamente. Alleine diese 'Notversorgung' hat eine Rechnung von 2800 EUR verursacht, die der Bürgermeister bei aller Hilfsbereitschaft natürlich nicht alleine tragen kann.
Wir vom TSV Europa möchten hier unterstützen und haben bereits Futter geschickt. Doch bei den immensen Tierarztrechnungen sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und bitten um Spenden auf folgende Konten unter dem Stichwort 'plaza de torros':

Tierschutzverein Europa e. V.
Mainzer Volksbank e.G.
IBAN: DE25551900000795039015
BIC: MVBMDE55XXX

Für unsere Schweizer Tierfreunde:
Tierschutzverein Europa e. V.
St. Galler Kantonalbank, St. Margrethen, Banknummer: 90-219-8
Vereinskonto: 25 55 345.289-04, CHF
Banken-Clearing=BC: 781-25


Jeder Cent geht 1 zu 1 an die Tierschützer vor Ort und wird bei uns auf der Homepage unter 'Erfolge' gelistet.
Die Hunde werden alle über unseren Verein vermittelt und erscheinen so auf unserer Homepage, wie es ihr Gesundheitszustand zulässt. Die Hunde, die bis Mai kein neues zu Hause gefunden haben, übernimmt dann das Ehepaar sowie der kleine Verein 'perros con alma' bis auch sie in ihre eigene Familie wechseln dürfen.

Hier kommen noch zwei Videos aufgenommen einen Tag nach der Rettung:



Katharina Koch (Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch)
Handy: 0171-2833368
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