Hoffnung hinter Gittern – das Tierheim Odai in Bukarest kämpft um jede Hundeseele

In einem abgelegenen Stadtteil am nördlichen Rand von Bukarest liegt das städtische Tierheim Odai. Rund 600 Hunde fristen in kleinen Gruppen von 4 bis 5 Hunden ihr Dasein in maroden Zwingern – ohne Auslauf, ohne direkte Zuwendung, ohne Perspektive. Viele dieser Tiere sind traumatisiert, manche verängstigt, andere zeigen Verhaltensauffälligkeiten – keine Überraschung angesichts der isolierten und überfüllten Haltungsbedingungen. Eine Einrichtung, die einst als reines Tötungstierheim galt, heute aber dank engagierter Freiwilliger und Partnerorganisationen einen kleinen Ort der Hoffnung auf seinem Gelände beheimatet.

Dem Verein Dogs without Borders mit seiner Vorsitzenden Ilinca Macarie ist es gelungen, in einem kleinen gesonderten Bereich, diesen Ort der Hoffnung zu schaffen, mit viel zu wenigen Mitteln, aber umso mehr Herz.

Ilinca nennt es einen Ort der Resozialisierung, denn viele der Hunde haben nie gelernt, Menschen zu vertrauen, geschweige denn an der Leine zu laufen oder sich anfassen zu lassen. Im Schatten des Hauptgebäudes wurden 10 kleine Gehege errichtet. Hier leben rund 35 Hunde in etwas ruhigeren Verhältnissen, bekommen regelmäßigen Auslauf und lernen, mit Menschen und Artgenossen umzugehen. Diese Zone ist zur Zwischenstation für Hoffnung geworden – wer sich hier erholt, kann in eine Pflegest elle oder direkt in die Auslandsvermittlung übergeben werden.

Seit 2016 als Ilinca und viele freiwillige Unterstützerinnen ihre Arbeit begannen ist viel passiert. Der Verein Dogs without Borders bringt auch Hunde in Pflegefamilien oder in einem privaten Tierheim unter, mit dem sie zusammenarbeiten und das vom Tierarztehepaar Ferbinţeanu geführt wird. Derzeit betreuen sie rund 100 Hunde, verteilt auf Pflegestellen, Tierheim Ferbivet und Odăi.

Viele dieser Hunde reisen schließlich nach Deutschland. Bevor es soweit ist, werden sie medizinisch vorbereitet, geimpft, gechipt, mit einem EU-Heimtierausweis ausgestattet – alles unter strengsten Tierschutzstandards. Doch trotz dieser engagierten Bemühungen bleibt die Lage dramatisch. Täglich kommen neue Hunde ins Tierheim. Die Stadt betreibt kaum präventive Maßnahmen wie Kastrationen oder Aufklärung.

Damit der kleine Verein Dogs without Borders Romania diese nie enden wollende Mission durchhält, brauchen sie unseren Support. Seit vielen Jahren vermitteln wir Hunde aus Odai mithilfe von Ilincas Sozialisierungsprogramm. Aber es gibt auch Hunde, die aufgrund ihrer Geschichte vielleicht nie in einer Familie leben können und dauerhaft in Rumänien versorgt werden müssen. Mit Patenschaften für das Tierheim könnt ihr dem Verein helfen, weiter gegen alle Widrigkeiten anzukämpfen. Ihr unterstützt damit ein besonderes Team. Denn Ilinca und ihren Mitstreiter:innen ist es gelungen, ein beachtliches Netz an Freiwilligen zu gewinnen, die hier jeden Sonntag helfen und den Hunden Zuwendung schenken.

Eine Patenschaft ermöglicht nicht nur Futter und medizinische Versorgung – sie schenkt Hoffnung. Hoffnung für Hunde, die lange übersehen wurden. Hoffnung auf ein Zuhause, eine eigene Decke, ein Mensch, der sie liebt.

Jeder Euro, jeder geteilte Beitrag, jede Vermittlung macht einen Unterschied. Und oft ist es genau dieser Unterschied, der über Leben und Tod entscheidet. Irene Frank und Ines Bohrer helfen euch gerne weiter, wenn ihr Fragen zum Thema Patenschaft habt, ihr erreicht sie unter: patenschaft@tsv-europa.de

👉 Werde als Pate oder Patin Teil dieser Hoffnung.

Videos

Teilen
Jetzt spenden!

Ihre Hilfe für den Tierschutz


Weitere Spendenmöglichkeiten

Logo von PayPal

Ihre Spende an den Tierschutzverein Europa über PayPal. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Logo von WeCanHelp
Geprüfte Organisation
Jetzt spenden!