Olivia

Ort

Deutschland

Zuhause gefunden

Zuhause gefunden

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Deutschland

Titelbild von Olivia
Name: Olivia
Rasse: Miniatur Schäferhund Mischling
Geschlecht: Weibchen
Geburtstag: 06.2010 (12 Jahre alt)
Ungefähre Größe: 43 cm
Kastriert:
Katzentest:
Erkrankungen:
Mittelmeertest:
Aufenthaltsort: ADPCA-Zaragoza

Hallo Frau Sander,

ich mchte mich bedanken, dass Sie uns am vergangenen Samstag eine riesige Freude mit Olivia bereitet haben. Sie ist der neue Sonnenschein im Leben meiner Eltern, welche unheimlich glcklich sind ihretwegen, und das bereits nach drei Tagen.

Wir hatten eine lange (700 km) Fahrt zurckzulegen. Olivia war anfnglich sehr, sehr ngtlich und schreckte vor allem Unbekannten zurck. Ausgerechnet vor meinem Vater hatte sie initial groen Respekt. Natrlich konnte sie nicht ahnen, mit welchem Hundenarr sie es fortan zu tun haben wrde.

Als wir sie aus dem bergabegelnde herausgetragen hatten (denn von allein wollte sie vorerst nicht mit uns mit), wollten wir eine (wie von Ihnen empfohlen) grere Runde zum Beinevertreten laufen. Aber daraus wurde zunchst nichts, denn die Scheu wuchs wohl von Schritt zu Schritt.
Am Auto angekommen, wollte sie weder fressen noch saufen, sondern einfach nur in Sicherheit sein. Das Auto(-fahren) hat sie sofort gemocht. Etwas misstrauig beugte sie whrend der ersten Kilometer ihr neues \“Rudel\“. Auch der erste Spaziergang im Wald war skurril. Alles war neu fr die kleine Schferhundmischlingsdame. Schlielich wuchs sie im Tierheim auf und kannte so vieles noch gar nicht. Da knnen ein LKW, ein groer Baum oder gar Autobahnbetrieb und -lrm schon mal eine Bedrohung darstellen. Aber sie ging lieb und artig mit uns mit, sogar das Anderleinelaufen war recht unkompliziert. Jedoch ein Pftzchen wollte sie partout nicht machen. Auch beim 2. Halt zeigte sie hnliches Verhalten. Oli (wie wir sie vereinfacht mittlerweile rufen) sprang sofort wieder ins Auto und wollte von Nahrungsaufnahme oder Toilettengang nichts wissen. Erst beim dritten Stopp, als wir fast schon zu Hause waren, trank sie ganz vorsichtig etwas Wasser und lie sich anschlieend im Auto sogar zum Fressen berreden, war aber immer in Habachtstellung, was um sie herum passieren knnte.
Die erste Nacht verlief vllig problemlos, Olivia kuschelte sich in ihr neues Krbchen, schlief durch und verrichtete ihre Notdurft vom ersten Augenblick an im Garten, den sie allerdings erst am nchsten Tag vorsichtig inspizierte. Was das eine Beruhigung. Am ersten Tag in ihrem neuen Zuhause gab es natrlich viel zu entdecken und zwischendurch reichlich Schlaf nachzuholen. Aufgrund einiger Schlupflcher im Zaun konnten wir sie noch nicht lnger von der Leine lassen, stellten jedoch fest, dass sie sowohl meinen Vater als auch meine Mutter auf Schritt und Tritt verfolgte – so, als wrde sie Angst haben, die beiden wieder zu verlieren. Wenn sie unbeobachtet im Haus war, sprang sie sofort aufs Bett (da isses aber auch schn gemtlich!), was wir ihr jedoch eigentlich (…) nicht erlauben wollten. Der Zaun wurde inzwischen abgedichtet. (Ich bin leider seit der Rckfahrt nicht mehr dabei, bekomme jedoch telefonisch in krzeren Abstnden Auskunft ber die Entwicklung.)
Nun sind wir sehr gespannt, wie es weitergeht und ob sie ihre Scheu noch verliert. Olivia ist in der Tat sehr verschmust und lt sich gern ausgiebig streicheln. Auf sie warten so viele Abenteuer, so gilt es zum Beispiel den schnen Tharandter Wald direkt vor der Haustr zu erkunden. Kurzum; meine Eltern sind dankbar, diesen Schatz gefunden zu haben.

Es waren brigens emotional sehr ergreifende Momente, als der Transporter ankam, die Tren geffnet wurden, dann sogleich unsere Olivia zu sehen war und Frau Schmidt zu uns (ca 100 vor dem Zaun wartenden Neugierigen) sprach. Unbeschreiblich das Gefhl, als wir Oli zum ersten Mal streicheln konnten. 2 Monate hatten wir uns darauf gefreut.

Fr Ihre Mhe, Ihren selbstlosen Einsatz und die nette Kommunikation mchten wir herzlich danken. Mein Vater fragte Sie ja noch zum Schluss, warum sie so aufgeret seien. Wir, meine Mutter und ich, konnten das gut verstehen, schlielich hatten Sie gerade 1300 km einen Transporter begleitet, teilweise selbst gefahren, der ca. 40 Hunden in eine neue Zukunft lenkte, das macht man nicht alle Tage. Alles war perfekt organisiert, jederzeit bekamen wir im Vorfeld nett Auskunft und Antwort auf unsere unzhligen Fragen.
Man hat Ihnen und Ihren Mitstreitern regelrecht angesehen, wie viel Freude Sie daran haben, solch eine ehrenhafte Arbeit zu leisten.
Nebenbei hatten wir als Familie am Freitag noch einen schnen Tag in der wundervollen, reizenden Stadt Freiburg. Somit konnten wir Ntzliches mit Angenehmem verbinden. Es war ein auergewhnliches, unvergessliches Wochenende.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, wie sich die liebe Olivia entwickelt. Sie drfen gespannt sein ;-).

Vorerst vielen Dank fr alles.

Sylvia L.

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