Saki
Deutschland
Zuhause gefunden
Deutschland
| Name: | Saki |
| Rasse: | Mischling (vermutlich Schnauzer-Mix) |
| Geschlecht: | männlich |
| Geburtstag: | 05.2025 (1 Jahr alt) |
| Ungefähre Größe: | ca. 53 cm, 17 kg (wächst evtl. noch etwas) |
| Kastriert: | nein, noch zu jung |
| Katzentest: | lebt aktuell mit einer Katze |
| Besonderheiten: | blind von Geburt an aufgrund einer Fehlentwicklung, schmerzfrei, Bericht einer deutschen Tierärztin liegt vor |
| Mittelmeertest: | Snaptest negativ |
| Aufenthaltsort: | Zuhause |
Hallo ich bin’s Hiro – naja, ihr kennt mich vielleicht noch als Saki. Der blinde Hund, ihr wisst schon…
Also das Ding ist, mir hat gar keiner gesagt, dass ich eigentlich ein schüchterner und vorsichtiger kleiner Hund sein sollte, weil ich eben nichts sehe, aber so haben meine Zweibeiner mich auch gar nicht kennengelernt, als ich vor knapp einem Monat bei den Beiden mein Für-Immer-zuhause gefunden habe.
Ich erzähle Euch die Geschichte aber mal von vorne, denn erstmal bin ich ja aus Rumänien in eine Pflegestelle nach Köln gekommen und habe da schon mal ganz viel lernen dürfen, was man als Familienhund eben so lernen muss. (Dass ich Pipi jetzt nicht einfach in der Wohnung machen darf fiel mir ganz schön schwer – hab’s dann aber doch noch gelernt!)
Und dann hat mich die Frau, bei der ich eine Pflegestelle hatte, auf ein Bark Date mitgenommen – ziemlich cool, wie man da Menschen kennenlernen kann, die vielleicht mit mir zusammenziehen möchten – und im März waren da eben die zwei, die mich direkt ganz schön cool fanden.
Dann haben wir uns auch mal deren Wohnung angeschaut, ich habe die zwei Kater kennengelernt und end hat dann doch alles ziemlich gut gepasst, sodass ich bei den beiden Zweibeinern und den Katern dann auch schon im April einziehen durfte.
Seitdem halte ich die Beiden ganz schön auf Trapp, denn mir fällt immer neuer Blödsinn ein. Aber naja, ich bin ja auch noch klein… und meine Zweibeiner sind ziemlich stolz darauf, wie viel ich schon kann! Sogar kleine Strecken im ruhigen Gelände darf ich frei laufen und auf Kommando Treppen und Bordsteine laufen klappt so gut (das ist im Alltag ganz wichtig für mich – das können bestimmt nicht alle Hunde so toll, aber die sehen die Hindernisse ja auch).
Jedenfalls sagen die beiden immer ich bin ganz schön, naja ganz schön frech manchmal, aber eben auch ganz schön toll. Manchmal ein ganz schöner Angsthase und manchmal ganz schön tapfer. Wir lernen also alle zusammen ganz viel Neues und werden immer mehr ein richtiges Rudel.
Also ihr hört, auch wenn manch einer, der mich kennenlernt sagt, ich wäre ja ein „armer Hund“, weil ich blind bin, kann ich das eigentlich nicht so finden, weil ich ein ganz neugieriger und mutiger Kerl bin, mit gaaaaanz viel Lebensfreude, Power und natürlich auch den altersgerechten Flausen im Kopf.
Vielleicht haben mich die Zweibeiner ja deshalb Hiro genannt – heißt zwar gar nicht Held, klingt aber ganz ähnlich, wie der hero im Englischen. Und mehr hab ich dann auch gar nicht zu sagen, außer dass meine Zweibeiner sich bisher einmal haben einfallen lassen mich zu baden und das ist ja wohl eine Frechheit! Als ob ich sowas nötig hätte. pfffff!
Liebe Grüße,
Euer Hiro
PS.: Wir möchten auch nochmal sagen, wie glücklich wir mit unserem Hiro sind und wir uns vom ersten Kennenlernen bis zur Vermittlung durch den Tierschutzverein Europa und insbesondere Barbara gut aufgehoben gefühlt haben! Und auch wenn er das blöd fand, werden wir das Baden wohl nochmal üben, der kleine Stinker hat das nämlich doch nötig, auch wenn er das anders sieht.
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