Tierschutzverein Europa

Notruf Perrunas en Calma 2020

Jeder Tag im Tierschutz in Spanien ist ein harter Tag. Traurige Nachrichten gehören zur Tagesordnung. Leid, Krankheit und Verzweiflung – all das ist manchmal zermürbend. Aber unsere Tierschutzfreundinnen kämpfen immer weiter für ihre Hunde. Doch an manchen Tagen ist es einfach zuviel, da wollen die schlechten Nachrichten nicht aufhören und dann kommen auch die an ihre Grenzen, die immer stark bleiben.
Für den kleinen Verein Perrunas en calma in Zaragoza war heute ein solcher Tag. Das gesamte Team ist am Boden zerstört. Wenn einer unserer spanischen Tierschutzfreunde uns schreibt „Dies ist wohl der schlimmste Tag, den wir im Verein erlebt haben. Wir sind am Boden zerstört und fühlen uns überwältigt von den schlechten Nachrichten.“ dann wissen wir, es ist existenziell.

Aber von vorne: Gerade schien das Schicksal es gut zu meinen mit dem jungen Verein Perrunas en calma. Zwei Notfälle, darunter Simba, hatten endlich ein Ticket ins Glück, Pflegestellen in Deutschland. Und die neu aufgenommene Hündin Lua entpuppte sich direkt als solcher Sonnenschein mit liebenswertem Charakter, dass eine schnelle Vermittlung absehbar war. Durch die geplanten Auszüge und die Weihnachtsspenden konnte der Verein zwei neue Hunde aus furchtbarer Haltung retten. Doch dann kam der erste Anruf aus der Tierklinik. Simbas Bluttest zur Reisevorbereitung hat ergeben, er hat Herzwürmer. An die Ausreise ist nicht zu denken, stattdessen steht ihm eine langwierige und schwere Behandlung bevor. Es ist einfach nicht zu fassen, dass nach so langer Zeit, in der Simba unter der Einsamkeit im Tierheim gelitten hat, jetzt kurz vor dem Ziel, eine Krankheit ihn von seiner Pflegestelle abhält. Dazu kommen Geldsorgen, denn nicht nur die Behandlung auch seine weitere Unterbringung in der Pension muss voraussichtlich noch einige Monate weiterbezahlt werden, bis er ausreisen kann.

Mitleid mit Simba, der nun statt vom Tierheimdasein befreit zu sein noch weiter ausharren muss und große Sorge, wegen der finanziellen Belastung lasten schwer auf den Schultern der Tierschützerinnen in Zaragossa. Doch wie sagt man: ein Unglück kommt selten allein. Noch niemand hatte Zeit, die Enttäuschung zu verdauen, da folgte die zweite schlimme Nachricht: Lua, die sonst so fröhliche lebendige Hündin, wollte nicht mehr fressen und wirkte abgeschlagen. Sie wurde sofort in die Tierklinik gebracht. Die niederschmetternde Diagnose: Parvovirose. Eine Krankheit, bei der es um Leben und Tod geht. Deshalb musste Lua sofort stationär aufgenommen werden. Jetzt hoffen wir alle, dass die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Und dass Lua Kraft genug hat, sie zu überstehen. Und wieder lastet neben der Sorge, um Lua die Frage nach dem Geld schwer auf den Schultern des kleinen Vereins. Jeder Tag staionär in der Klinik kostet 200 Euro. Das Team weiß nicht mehr ein noch aus. Jetzt fehlt es an allen Ecken und Enden.

Deshalb bitten wir euch um Hilfe für Simba und Lua. Das ganze Team von Perrunas en calma braucht jetzt einen Hoffnungsschimmer, damit sie die Kraft haben für Simba, Lua und die anderen Hunde da zu sein und zu wissen, dass sie medizinisch gut versorgt werden können. Dabei zählt jeder Euro. Wir sind dankbar für jede Spende. Sie hilft Simba, Lua und dem Verein, nicht völlig von den Kosten überrollt zu werden. Und sie hilft Paqui, Cristina, Begona und den anderen im Team zu spüren, dass wir alle hinter ihnen stehen und sie unterstützen. Damit sie den Mut nicht verlieren und Kraft schöpfen können. Wer möchte, kann auch gerne für einen der beiden Patienten eine Patenschaft übernehmen.

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Tierschutzverein Europa e. V.
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BIC: MVBMDE55XXX

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Bianca Kaiser (Sprachen: Deutsch, Englisch)
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